Verband - Allgemein

„In Zukunft ein gemeinsamer Weg“


Wir alle haben ja davon schon gehört, viele sind davon betroffen und einige von uns haben es schon spüren müssen. Im Zusammenhang mit dem neuen Gesetz der Medizinischen Assistenzberufe 
(und es ist enorm wichtig, noch einmal und immer wieder zu betonen: es ist eine Reform der ehemaligen Sanitätshilfsdienste und NICHT eine der DMTF!) gibt es jede Menge Missverständnisse, die für Einzelne von uns bedrohlich sind.

• Ebenso – und da muss man nicht einmal ein großer Prophet sein – wird es für die MABs, trotz glänzendem neuen Gesetz, in der Realität der nächsten Jahre ziemlich hart werden, in Ruhe vernünftig arbeiten zu können. Entstanden sind nämlich unselbständige Berufe, die kaum Entwicklungsmöglichkeiten haben. Irgendwann werden auch sie zu spüren bekommen, was es heißt, wenn Arbeitsbereiche, in die man hineingewachsen ist, die aber nicht genau definiert worden sind, über Nacht in Frage gestellt werden. Sie werden eine Vertretung brauchen.

• Zwar hört man allerorts, dass auch die DMTF vom neuen MAB-Gesetz hauptsächlich betroffen seien, was aber nicht stimmt, weil das „alte“ DMTF-Gesetz vom MAB Gesetz nicht ersetzt, sondern bestenfalls punktuell erweitert wird. Es gibt also viele Berührungspunkte. 

• Wir sind aber auch ziemlich sicher, dass man in Zukunft den DMTF+MAB Verband NICHT einladen wird, wenn es um Bestimmungen des MAB-Gesetzes geht. Dann wird sicher wieder manchen gescheiten Leuten einfallen, dass DMTF ja ein anderes Gesetz haben. 
Man wird also an uns vorbei verhandeln, wenn wir uns in der Berufsvertretung auf DMTF beschränken.

• DMTF werden noch 4 Jahrzehnte am Arbeitsmarkt sein und in dieser Zeit auch immer wieder viel mit KollegInnen der MAB zusammen arbeiten. Es gibt also genug gemeinsame Probleme. 

• Schlussendlich sind von den insgesamt 8 neuen Berufsbildern der MAB (inklusive dem 3spartigen MFA) die meisten NICHT in Berufsvertretungen organisiert. 
Viele suchen eine Vertretung.

Bei unserem Kongress Anfang Mai des Jahres wurde deshalb grundsätzlich von der Generalversammlung beschlossen, Schritte in Richtung Verbandsöffnung und –erweiterung einzuleiten.

Die Berufsbilder der MAB sollen in Fachsektionen eines neuen gemeinsamen Berufsverbandes eingebunden werden. Die Fachsektionen sollen, den Bundesländersektionen der DMTF gleichgestellt, zwar eigenständig arbeiten, aber dem Verbandsvorstand unterstellt sein.
Allen Angehörigen der MAB-Berufe soll ein Beitritt in ihrer entsprechenden Fachsektion angeboten werden. (siehe auch die Grafik der neuen Verbandsstruktur)

Daraufhin wurde eine neue Verbandsstruktur ausgearbeitet, sind neue Statuten vorbereitet worden, wurde ein Zeitplan erstellt und wird an der Infrastruktur gebastelt. Auch ein neues Logo wird gestaltet.

Im August folgte dann eine kurzfristig einberufene außerordentliche Generalversammlung (erst die zweite in 32 Jahren), damit diese Statutenänderung überhaupt möglich werden kann.

Nachdem die neuen Statuten sich stark an den alten orientiert hatten, gab es auch nur minimale Korrekturwünsche der Vereinspolizei und die Genehmigung erfolgte Ende Oktober.
Somit kann die „Verwandlung“ mit Anfang 2014 möglich werden (siehe auch den Zeitplan).

Im folgenden nun einige Details dazu, wie die neue gemeinsame Zukunft von DMTF und MAB aussehen wird.

DER NEUE NAME DES VERBANDES AB 2014:
BERUFSVERBAND DMTF + MAB ÖSTERREICH

DER ZEITPLAN:
August 2013: Beschluss der aoGV zur Verbandserweiterung
Oktober 2013: Einreichen der neuen Statuten
November 2013: Antwort der Vereinsbehörde
Dezember 2013: neue Statuten treten in Kraft
Dezember 2013: neues Logo wird präsentiert
für bestehende Mitglieder keine Änderungen 
ab Jänner 2014: MAB können in ihren Sektionen Mitglieder werden
bis April 2014: Infrastruktur wird erneuert
April 2014: neuer Verband wird beim Kongress 2014 präsentiert

DIE KÜNFTIGE VERBANDSSTRUKTUR:

GRUNDSÄTZLICHE PUNKTE DER VERWANDLUNG:
Haupttätigkeit des Verbandes ist und bleibt die Vertretung der Interessen der DMTF.
MAB-Berufsbilder können im neuen Verband integriert werden.

Die Sparten der MAB werden im Verband als Sektionen vertreten sein, gleich wie die Bundesländer bisher bei den DMTF. 

Der Verband, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt die Vereinigung aller diplomierten medizinisch-technischen Fachkräfte (DMTF) und der Angehörigen der Medizinischen Assistenzberufe (MAB) Österreichs, sowie deren Freunde und Förderer.

Zum Zweck der besseren Wahrnehmung der Tätigkeit des Verbandes in ganz Österreich 
und ausgerichtet auf die einzelnen Berufsbilder können Sektionen eingerichtet werden, 
die von einem/r Sektionsleiter/in geführt werden und eine Tätigkeit in Abstimmung 
mit dem Vorstand entfalten, aber keine Vereinsorgane sind.

Die Leiterinnen/Leiter der Sektionen haben für den Vorstand des Verbandes 
beratende Funktion. 

Die Fachsektionen der MAB entfalten in Kooperation mit dem Vorstand des Verbandes auf ihrem jeweiligen Fachgebiet österreichweit Aktivitäten im Sinne der Statuten.

Bestehen für bestimmte Arbeitsgebiete auch bestimmte gesetzliche Regelungen, 
so sind jene Verbandsmitglieder, die diese gesetzlichen Regelungen erfüllen, 
auch Mitglieder der jeweiligen Fachsektion.

GEPLANTE INFRASTRUKTURMASSNAHMEN:
- Neues Verbandslogo wird erarbeitet
- Neues Büro muss gesucht werden
- Neue Adresse
- Neue Telefonnummer
- Neue E-Mail Adresse
- Neue Homepage
- DMTF-NEWS bleiben erhalten

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